Kontrastsehen

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Kontrastsehen

Kontrastsehen
Die Kontrastempfindlichkeit beschreibt die Fähigkeit des visuellen Systems (Auge und Gehirn), Helligkeitsunterschiede wahrzunehmen. Am Einfachsten gelingt uns das, wenn die Konturen eines Objektes scharf abgegrenzt sind und sich das Objekt deutlich von seinem Hintergrund abhebt wie zum Beispiel bei schwarzer Schrift auf weißem Papier.

Die Kontrastempfindlichkeit wird jedoch auch durch unterschiedliche Veränderungen im visuellen System beeinflusst, auch neurologische Faktoren können dabei eine Rolle spielen. Augenerkrankungen wie Glaukom, altersbedingte Makuladegeneration oder diabetische Retinopathie, Multiple Sklerose oder Parkinson setzen die Kontrastempfindlichkeit herab.

Mögliche Ursachen
Deswegen ist es oft nicht möglich, alleine auf Grund einer Veränderung der Kontrastempfindlichkeit auf eine dafür mögliche Ursache zu schließen – abgesehen von einer ersichtlichen Trübung der Hornhaut oder Augenlinse. Es gibt einige mögliche Ursachen für Veränderungen der Kontrastempfindlichkeit, zum Beispiel können bereits nicht korrigierte Fehlsichtigkeiten zu einer Beeinträchtigung führen, noch ehe die Sehschärfe nachlässt.
Eine Testung des Kontrastsehens ist daher immer auch Bestandteil eines Screenings für eine Katarakt, so wie es die Messung der Blendempfindlichkeit ist.